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Kalenderwoche 34/2017


Auf der Marina-Baustelle geht es stetig voran. Mit der ersten technischen Verbindung zum Teltowkanal wurde nun ein weiterer Schritt getan – einer der größten Schritte seit Eröffnung der Wasserstraße im Jahr 1906. Am 25. August 2017 gegen 8 Uhr erfolgte der erste Durchstich vom künftigen Hafenbecken zum Teltowkanal. In einen Graben, der circa zwei Meter umfasste, wurden zwei Rohre mit einem Durchmesser von je etwa 30 Zentimetern eingebracht – im Anschluss wurde das Loch wieder verfüllt. Diese erste Verbindung technischer Art zwischen dem Kanal und dem künftigen Hafenbecken war notwendig, um den Wasserspiegel des Teltowkanals mit dem künftigen Wasserspiegel des Hafenbeckens in Ausgleich zu bringen. Denn für den Einsatz des Nassbaggers, der in Kürze eintrifft und das Hafenbecken modellieren soll, wird ein Wasserpegel benötigt, der dem des Kanals entspricht.

Der Nassbagger wird vorher mit den Daten der Baugrube "gefüttert". Das Ganze funktioniert über eine GPS-Steuerung, da der Baggerfahrer den Aushub anhand der Koordinaten ganz präzise durchführen kann. Im Anschluss werden die Wände des etwa 3,20 Meter tiefen und insgesamt 4.500 Quadratmeter großen Hafenbeckens befestigt.

Weiterhin sind die Planungen in vollem Gange. Für die Freianlagen, den Steg und die Brücke über dem Hafeneingang sind diese teilweise sogar schon abgeschlossen. Ausschreibungen und Bauvergaben werden ebenfalls vorbereitet. Inzwischen ist außerdem das 81. Haufwerk geborgen und entsorgt worden – die Kontaminierung der ausgegrabenen Erde hat wie prognostiziert "stark abgenommen". Auch sonst werde der Zeit- und Kostenplan für den Bau der Teltower Marina eingehalten, wie es in dem Zwischenfazit heißt, das in der jüngsten Sitzung des Hafenausschusses vorgestellt wurde.