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Kalenderwoche 43/2017


Die Arbeiten zur Herstellung des Hafenbeckens sind in vollem Gange. Die Böschungsbereiche werden sukzessive fertig gestellt, so dass sich mehr und mehr das spätere Becken erkennen lässt. Gegenwärtig ist die Westböschung in Bearbeitung – hier sind etwa 50 Prozent vollendet. Der geborgene Erdstoff kommt gemäß der im Bauvorhaben gängigen Praxis auf die Polderflächen. Die Konsistenz ist erwartungsgemäß eines Unterwasseraushubes breiig und schluffig. Die Schadstoffbelastung ist wie prognostiziert deutlich geringer als in der benachbarten Schotterfläche. Größtes Manko bei der Entsorgung sind im Moment die organischen Bestandteile wie Torf und in den Seesedimenten Schönower Sees enthaltene Faserreste von Pflanzen und Blättern. Dieser hohe Anteil an organischem Material ist im Baugeschäft nicht so gerne gesehen. Dennoch hat sich insgesamt bei der Entsorgung eine gewisse Routine eingestellt, was nicht zuletzt auch auf den Wechsel des Analytik-Labors zurückzuführen ist, wodurch wesentlich schnellere zeitliche Abfolgen realisiert werden können.

Die Arbeiten auf der Verkehrsfläche gehen ebenfalls in die nächste Runde – ab der 43. KW wird die Zufahrt zu den Parkflächen der zukünftigen Marina gebaut werden. Hierfür wird die bestehende Bordanlage auf ca. 17 Meter abgesenkt, zudem werden vorbereitende Arbeiten zur Herstellung des Planums sowie der übrige Straßenaufbauten getroffen. In diesem Zeitraum von ein bis maximal zwei Wochen wird es auf ca. 40 Metern Länge zu verkehrlichen Einschränkungen am Zeppelinufer kommen. Der Verkehr wird auf eine Fahrspur eingeengt und mittels einer temporären Baustellenampel mit Bedarfsregelung geregelt. Die Herstellung der Zufahrt ist zum jetzigen Zeitpunkt der entscheidende Schritt, um in das Baufeld östlich des Hafenbeckens zu gelangen und somit alle weiteren Arbeiten durchführen zu können.