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Kalenderwoche 36/2017


Am 1. September haben die Arbeiten zur Herstellung der Hafenbeckenböschungen nun auch im Nassbereich begonnen. Ein Langarmbagger arbeitet sich langsam aber stetig von der nordöstlichen Ecke des Hafenbeckens im Uhrzeigersinn vorwärts. Die Böschungen werden in sechs Meter breiten Abschnitten bis auf Sohltiefe gebracht. Als Orientierung unter Wasser dient die GPS-Steuerung des Baugerätes. Mittels einprogrammierter Koordinaten können die Böschungen auch im „Blindflug“ genau profiliert werden. Die so hergestellte Böschung wird sofort im Anschluss an den Erdbau mit einer Sandmatte belegt. Diese besteht aus zwei dicken, aneinander genähten Lagen Vlies, die feinen Sand im Inneren umschließen. Die Sandmatte wird mit Krampen und Erdnägeln im Boden befestigt und dient als Auflager und zum Schutz der Böschungen. Abschließend wird der Böschungsabschnitt mit Wasserbausteinen belegt, wie man sie von – zumeist künstlichen – Wasserstraßen her kennt. Mit entsprechenden Überlappungen der Arbeitsbereiche wird auf diese Art und Weise Stück für Stück die Böschung hergestellt. Bereits jetzt hat man einen guten Eindruck davon, wie das zukünftige Hafenbecken einmal aussehen wird.

Mit den am 25.08.2017 im Beisein des Bürgermeisters und der Presse verlegten Rohren im Bereich der späteren Hafeneinfahrt, besteht nunmehr zwar ein Verbindung des Hafenbeckens mit dem Wasser des Teltow-Kanals, dennoch füllt es sich im Zuge des fortschreitenden Aushubes überwiegend mit dem von unten drückenden Grundwasser. Die Wasserstände im Baufeld haben sich mit zunehmendem Baufortschritt dem Stand im Teltow-Kanal angeglichen. In den nächsten Wochen und Monate werden die Aushubarbeiten sukzessive fortgesetzt werden.